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Stefan über Bayern
Lederhosen und Wadlstrümpfe, Haferlschuhe und Lodenmantel, Filzhut und Gamsbart, Fingerhakeln, Fensterln, Schuhplattln, Wildern ... so stellt man sich den "Bayer an sich" gemeinhin vor. Und so manch einer ist der festen Überzeugung, daß diese Attribute seit Jahrhunderten in Geltung wären und zum Ursprünglichen des bayerischen Wesens gehörten.
 
Weit gefehlt. Denn die meisten bäuerlichen Trachten, darunter Kniestrümpfe, Lederhosen, Lodenmantel und Dirndl stammen nicht aus der Frühzeit, sondern erst aus dem 18. Jahrhundert - damals übrigens als neumodische Erscheinung von der Geistlichkeit heftig kritisiert, die z.B. an den kurzen Hosen und den freiliegenden Knien der Burschen Anstoß nahm.
 
Auch wenn Bräuche wie Schuhplattln, Fensterln, Fingerhakeln, Maibaumstehlen und Raufen frühere Wurzeln haben, wurden sie erst in den letzten zwei Jahrhunderten zu typisch bayerischen Merkmalen stilisiert.
 
Ein Kulturgut, das allerdings unzweifelhaft schon in keltischer Zeit eine große Rolle spielte, ist das Bier. Ludwig Thoma schreibt in seinem Agricola: "Das Getränk der Bajuvaren ist ein brauner Saft aus Gerste und Hopfen. Häufig beklagen sie den schlechten Geschmack, niemals enthalten sie sich des Genusses."
 
Theodor Fontane bezeichnet die Bayern charmant als "Wurstesser und Biertrinker, unexaminierte Naturmenschen voll wirklichen Charmes".
Bayern - Freistaat oder Bananenrepublik?
Bayerische RautenIn Bayern gilt eine einfache Gleichung: Bayern = CSU. Wer sein Land liebt, kann vermeintlich nur die CSU wählen - denn jeder politische Wechsel würde den Status Quo gefährden, mit dem sich so viele längst arrangiert haben. Jeder kennt jeden, und seit Jahrzehnten haben sich Strukturen gebildet, die das Bestehende und Etablierte stützen und neue Ansätze behindern. So gilt zwar nicht immer das Bundesdeutsche Grundgesetz, aber immerhin die drei bayerischen:
  • Des hamma scho immer so gmacht.
  • Des hamma no nia so gmacht.
  • Do kannt ja jeda kemma.
Nix für ungut - es gibt so manch wackeren und braven CSU-Bürgermeister, der seine Sache wirklich gut macht! Aber auf Landesebene sieht die Sache schon etwas schwärzer aus. Finanz- und Politskandale kommen und gehen im Freistaat so sicher wie die Jahreszeiten. Dabei sind die Skandale öffentlich, jeder kritische Wähler (in den Städten soll es sie laut Statistik ja geben) kann sich informieren, wie es um die Kompetenz und Redlichkeit der Volksvertreter bestellt ist. Hans Well von der Biermösl Blosn kann sich das bayerische Wählerverhalten nur mit der bayerischen Gutmütigkeit erklären: Man wählt immer die selben Köpfe, in der Hoffnung, sie würden es beim nächsten Mal besser machen.
 
Infos über CSU-Politskandale findet man, sobald man danach fragt. Im Web z.B. hier:
 
Herbert Huber, Politik und Diskussion
Eine ausgezeichnete Übersicht über die bayerischen Politskandale der letzten Jahre bietet diese Homepage von Herbert Huber aus Wasserburg. Durch Zeitungszitate gut belegt widmet er sich kritisch dem Treiben bayerischer Politiker und mußte dabei z.T. sogar Zensierungsmaßnahmen durch staatliche Stellen in Kauf nehmen.
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