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Tips für Windows 2000
Windows 2000 bietet im Vergleich zu Windows 95, Windows 98 und Windows ME wesentlich bessere Möglichkeiten einer sicheren Konfiguration. Aber auch hier gilt: Nur ein richtig konfiguriertes und ständig aktualisiertes System bietet (relative) Sicherheit. Die Standard-Konfiguration ist alles andere als sicher.Bald keine Updates für Windows 2000 mehr? Am 31.06.2005 endet der Zeitraum, in dem Microsoft für Windows 2000 Professional "Mainstream-Support" leistet. Dann bleibt bald nur noch der Umstieg auf das teure und fragwürdige Windows XP oder der Umstieg auf Linux. Für mich ist letzteres die einzige Alternative. Seit Anfang 2004 bin ich begeisterter Linux-Nutzer und habe bisher fast ausschließlich Vorteile gegenüber Microsoft Windows entdeckt.Windows 2000: Multi-User-System richtig nutzen Windows 2000 (Spitzname w2k) ist ein echtes Multi-User-System. Das bedeutet, daß man verschiedene passwortgeschützte Benutzerkonten anlegen kann, deren Anwender nicht auf die Dateien anderer Benutzerkonten, die auf dem selben Computer eingerichtet sind, zugreifen können. Für jedes Benutzerkonto lassen sich die Rechte individuell festlegen. Nur der Administrator hat (bei richtiger Konfiguration) das Recht, Systemweite Einstellungen zu verändern.Trennung zwischen Administrator und Benutzer Das hat folgenden Hintergrund: Solange Sie als Benutzer und nicht als Administrator angemeldet sind, können keine systemrelevanten Einstellungen verändert werden. Das bewahrt Sie (oder einen unerfahrenen Mitbenutzer) davor, aus Versehen das System lahm zu legen. Weit wichtiger ist aber, daß der Benutzer nicht das Recht hat, Programme zu installieren oder DFÜ-Verbindungen zu erstellen. Damit schieben Sie Viren und Dialern einen großen Riegel vor. Denn wenn ein Programm unberechtigterweise versucht, das System zu manipulieren, wird es abgeblockt - es hat nicht die erforderlichen Rechte.Sinnvoller als jede Firewall: Überflüssige Dienste deaktivieren Meistens laufen auf einem Rechner mehr Dienste im Hintergrund, als tatsächlich benötigt werden. Jeder Dienst ermöglicht bestimmte Operationen - auf die im schlimmsten Fall auch ein Angreifer von außen zugreifen kann. Ein Dienst, der nicht läuft, kann hingegen auch nicht mißbraucht werden. Anstatt die kritischen Ports mit einer sog. "Desktop-Firewall" wie ZoneAlarm pseudomäßig abzusichern (Stichwort Trügerische Rundumsicherheit), ist es sinnvoller, unbenötigte Dienste zu deaktivieren. Ein Port, auf dem kein Dienst angeboten wird, kann auch nicht angegriffen werden.Wenn Windows 2000 nach Hause telefoniert: Service Pack 3 Die Entwicklung von Microsoft-Produkten der letzten Jahre zeigt, daß der Redmonder Monopolist zunehmend Interesse daran hat, Benutzerdaten zu sammeln. Mit der Einführung Windows XP begann die systematische Einschränkung von Privatsphäre und Bürgerrechten der User - aber keinen scheint es zu stören. Wer die aktuelle TCPA-Diskussion verfolgt, wird diese Entwicklung etwas skeptischer sehen. Wie auch immer - Windows 2000 läßt sich nachträglich so konfigurieren, daß es nicht "nach Hause telefoniert."Abhilfe gegen das "Petzen":
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