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Spam-Mails
"Spam" bedeutet frei übersetzt "Sülze". Gemeint ist damit (gesetzlich verbotener) eMail-Müll, der dem Empfänger unaufgefordert zugeschickt wird. Meistens enthält er kommerzielle Werbung und einen Aufruf, eine bestimmte Website zu besuchen.
 
Nach einer Studie des britischen Marktforschungsunternehmen Benchmark Research von 1998 verursacht die Flut von Werbe-Mails, die keiner haben will, allein in Großbritannien und Irland Kosten von etwa 14 Milliarden Mark pro Jahr. Darin enthalten sind nicht nur die reinen Übertragungskosten, sondern auch der Zeitverlust für Lesen, Löschen oder Beantworten dieser elektronischen Belästigungen. 75 Prozent der 800 befragten Angestellten gaben an, dafür pro Tag eine Viertelstunde zu benötigen, bei 16 Prozent geht bis zu einer Stunde dafür drauf. Viele Anwender berichten auch von beleidigenden, obszönen oder sogar aggressiven Mails. Allen ist eins gemeinsam: Sie fordern auf, eine bestimmte Website aufzurufen. Dahinter verbirgt sich meist ein Dialer, der evtl. durch ein Skript in der beworbenen Seite beim Besucher installiert wird.
Wie kommen Spammer an eMail-Adressen?
Es gibt Programme, mit denen sich das Internet wahllos nach Mailadressen durchsuchen läßt. Dabei werden Foren, Gästebücher, Homepages, etc. gezielt nach dem
 mailto-Tag durchsucht, das eine eMail-Adresse markiert. Die Adressen werden anschließend in einer Datenbank gesammelt, die z.T. unter Spammern auch ausgetauscht oder weiterverkauft werden. Weitere Wege sind Mailing-Listen, in denen eMail-Adressen von Teilnehmern ausgelesen werden, Browser und Programme, die ohne Wissen des Anwenders die Mailadresse senden und viele mehr.
 
Wie man auf der Homepage seine eMail-Adresse mit Hilfe eines JavaScripts für Suchmaschinen "versteckt" (keine Erfolgsgarantie), kann man sich in Bälde in meiner Webdesign-Trickkiste ansehen.
 
Mittlerweile versenden Spammer auch gezielt sogenannte Computerwürmer, um an Mailadressen zu kommen. Der Wurm enthält meistens ein Skript, das versucht, die Adreßbuchdaten des befallenen Rechners auszulesen und weiterzuleiten. Dabei verschickt sich der Wurm als Anhang gleich selbst wieder an beliebige Mailadressen weiter, so daß ein Pyramidensystem entsteht, an dessen Spitze z.B. eine Datenbank Adressen sammeln kann. Windows-Rechner mit Internet Explorer als Browser und Outlook oder Outlook-Express als Mailprogramm sind erfahrungsgemäß für diese Attacken besonders anfällig, weil es für Angreifer hier realativ leicht ist, hinter dem Rücken des Anwenders schädlichen Code einzuschleusen.
Was tun, wenn man Spam erhält?
Erstes Gebot: Nichts! Auf keinen Fall irgendwelche Links oder Attachments anklicken oder Antworten an den Absender schicken. Damit identifiziert man seine eMail-Adresse als definitiv gültig und riskiert, das nächste Mal wieder bedacht zu werden. Genau zu diesem Zweck enthalten die meisten Spam-Mails Identifikationscodes (lange rätselhafte Zeichenketten), anhand denen bei einer Antwort an die Absenderadresse der Datenbankeintrag verglichen werden kann.
 
Da Mailprovider und Anwender mittlerweile versuchen, Spam gezielt durch Filter einzudämmen, sind die meisten Absenderadressen in Spam-Mails gefälscht. Spammer wechseln für jedes Posting ihre Identität und ihre technische "Handschrift", damit Filter wirkungslos bleiben.
 
Relativ positive Erfahrungen machen viele Anwender u.a. mit dem AntiSpam-Filter von GMX, der über 90% der unerwünschten Mails erkennt. Web.de zieht jetzt nach und will seinen Usern einen ähnlichen Service bieten.
Was kann man sonst noch tun?
Wenn man ein komfortables eMail-Postfach hat, läßt sich dort eine Anti-Spam-Liste einrichten. In der Anti-Spam-Liste lassen sich einzelne Adressen oder komplette Domains angeben, von denen man keine Post mehr erhalten möchte. Das bedeutet ein wenig Handarbeit, ist aber die wirksamste Möglichkeit. Evtl. kann man sich auch vorübergehende Adressen anlegen, die man dann einfach killt, wenn man dem Spam nicht mehr Herr wird. Domaininhaber sollten jedenfalls mit ihren Domain-Adressen vorsichtig sein und sie nur an vertrauenswürdige Personen weitergeben.
 
Um zu verhindern, daß das Spam-Aufkommen noch mehr anwächst, sollte man mal seine eigene Mailadresse in eine Suchmaschine eingeben. Evtl. steht sie auf einer Website (z.B. ein Gästebuch), wo sie leicht von Adressensuchern gefunden werden kann. Ein Hinweis an den Seitenbetreiber sollte genügen, um die Adresse entfernen zu lassen. Es empfiehlt sich, für Gästebucheinträge und ähnliches eine Wegwerf-Adresse von einem Freemailanbieter zu verwenden, die man einfach wieder löscht, sobald Spam an sie adressiert wird.
 
Vom Gebrauch des Spam-Report-Service "SpamCop" würde ich inzwischen eher abraten, nachdem Gerüchte kursieren, daß der Betreiber die Identitäten seiner User an Firmen weiterverkauft.
 
 Spamcop.net
Analysiert Spam-Mails und verschickt Beschwerden an verantwortliche Administratoren
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Wirksamer und vertrauenswürdiger sind Mailprogramme, die Spam-Mails in der Mailbox erkennen und aussortieren. Einen leicht zu bedienenden Spamfilter besitzt z.B. das kostenlose Opensource-Programm Tunderbird:
 
 Mozilla Thunderbird - Die E-Mail-Anwendung
Jede Nachricht, die Sie empfangen, wird mit dem hochwertigen Spam-Filter von Thunderbird geprüft. Jedes Mal, wenn Sie eine Nachricht als Spam markieren, lernt Thunderbird dazu und verbessert seinen Filter.
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Weitere Links zum Thema Spam:
 Artikel von Glossar.de
Hinweise auf Gerichtsurteile und Anti-Spam-Organisationen
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 How do spammers harvest email addresses?
Lesenswerter Artikel (englisch)
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