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Workshop: Fotos zum Versand per Email vorbereiten
Zusammenfassung:
Diese Seite erklärt, wie man Fotos mit der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware "IrfanView" in drei Schritten zum Versand per Email vorbereitet. Das erklärte Verfahren ist geeignet, um anderen schnell mal ein paar Fotos zu mailen oder Schnappschüsse für die Einbindung in eine Website vorzubereiten.
Zielgruppe:
Laien und ungeübte Anwender
Zu beachten:
Wer die Fotos verschicken will, um sie auf Fotopapier drucken zu lassen, darf sie nicht wie hier beschrieben verkleinern, da die Qualität dann nicht mehr ausreicht.
Vorwissen: Drei Faktoren bestimmen die Dateigröße eines Bildes
Hauptproblem beim Versenden digitaler Fotos ist die Dateigröße: Ein einziges Foto kann, wenn es mit einer hochauflösenden Kamera aufgenommen wurde, schon mal 1,5 MB groß sein - das ist für eine Email oft zu viel. Die Mailbox des Empfängers kann dadurch schnell verstopft werden und die Übertragungszeiten (versenden und abholen der Mail) sind viel zu lang.
 
Es gibt drei wesentliche Faktoren, die die Dateigröße einer Bilddatei beeinflussen:
  • Die Bildgröße (Höhe und Breite)
  • Der Dateityp
  • Der Komprimierungsfaktor
Die Bildgröße ("Leinwandgröße") kann bei einem digitalen Foto bis zu 2256 x 1504 Pixel und mehr betragen. Das ist zwar zum Drucken und "Entwickeln" ideal, aber für den Versand per Mail ist das viel zu groß - denn jedes einzelne Pixel benötigt Speicherplatz. Deshalb werden wir die Bildgröße reduzieren, indem wir das Bild schrumpfen.
 
Als Dateiformat ist zum Versenden von Fotos das *.jpg-Format am besten geeignet. Es kann bis zu 16,7 Millionen Farben abbilden und hat dabei gleichzeitig eine sehr kleine Dateigröße. Andere Formate wie *.bmp oder *.tif sind weniger gut geeignet, weil sie keine Datenkompression ermöglichen.
 
Damit kommen wir zum dritten Faktor: Die Kompressionsrate. Sie läßt sich bei *.jpg-Dateien stufenlos festlegen. Je größer der Kompressionsfaktor, desto kleiner die Datei - aber desto schlechter auch die Bildqualität. Es muß also ein Kompromiß gefunden werden zwischen Bildqualität und Dateigröße.
Vorbereitung: Kostenlose Bildbearbeitungs-Software installieren
Wir verwenden hier die kostenlose Software "IrfanView". Damit können Bilder unzähliger Formate bearbeitet und angezeigt werden. Einfach downloaden, installieren und loslegen:
 IrfanView Bildbearbeitungs-Software IrfanView
Download und Infos rund um die kleine und kostenlose Bildbearbeitungs-Software "IrfanView"
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Schritt 1: Zu bearbeitendes Bild öffnen
Nachdem IrfanView installiert und gestartet ist (die Plugins sind für unseren Workshop nicht erforderlich), öffnen wir unsere Bilddatei durch Klicken auf
"Datei/Öffnen".
Es erscheint ein Auswahl-Dialog, in dem wir die gewünschte Datei auswählen und auf "Öffnen" klicken.
Schritt 2: Bildgröße ändern
Nachdem die Datei geöffnet ist, reduzieren wir als erstes die Bildgröße (Breite und Höhe), um Daten einzusparen. Dazu nun auf "Bild/Größe ändern" klicken.
Es erscheint der unten abgebildete Dialog, in dem wir unter "neue Größe" (hier blau markiert) einen neuen Wert eingeben. Wenn die längste Kante des Bildes etwa 300 bis 400 Pixel hat, kann man auf dem Bild noch alles erkennen.
Bildgröße ändern
Ändern der Bildgröße. Wichtig ist, daß die Option "Proportional" aktiv ist.
Wichtig ist, daß die Option "Proportional" aktiv ist. Andernfalls stimmen die Seitenverhältnisse nach dem Ändern der Pixelwerte nicht mehr - das Bild sieht dann gedehnt oder gestaucht aus.
Nachdem die Werte eingegeben sind, klicken wir auf "OK".
Schritt 3: Datei komprimieren und unter neuem Namen speichern
Nachdem das Bild nun auf handliche Größe verkleinert worden ist, speichern wir es unter einem neuen Namen ab. Dazu auf
"Datei/Datei speichern unter" klicken.
Es erscheint wieder ein Dateiauswahl-Dialog, in dem wir den gewünschten Zielordner und den neuen Dateinamen eingeben.
Im Feld "Dateityp" wählen wir "JPG - JPEG Dateien" aus.
Vorsicht: Wer jetzt den Fehler macht, die Originaldatei zu überschreiben, verliert das abzugsfähige, qualitativ hochwertige Original!
 
Nachdem Verzeichnis, Dateiname und Dateityp gewählt bzw. eingegeben sind, klicken wir rechts unten auf "Optionen". Es erscheint folgender Dialog:
Komprimieren
Komprimierungsfaktor einstellen
Mit dem Qualitäts-Schieberegler können wir nun die Kompressionsrate bestimmen. Sie sollte zwischen 50 und 80 liegen - in diesem Bereich hat man noch eine gute Bildqualität bei gleichzeitig effektiver Kompression. Dann klicken wir auf "OK" und anschießend auf "Speichern" - und fertig!
 
Die bearbeitete und gespeicherte Datei kann jetzt mit der Anhangs-Funktion des Mailprogrammes an eine Mail gehängt und verschickt werden - mit kurzer Übertragungszeit und ohne Mailbox-Verstopfung.
Ausblick: IrfanView kann noch viel mehr ...
IrfanView kann noch viel mehr - und unser 3-Schritt-Verfahren ist nur einer von vielen möglichen Wegen, Bilddateien zu bearbeiten und zu verkleinern. Es gibt auch ein Plugin, mit dem man Fotos direkt mailen kann. Außerdem kann man Fotos schärfen, drehen, spiegeln, optische Effekte anwenden und vieles mehr.
 
 Perfekte Fotos am laufenden Band
5teiliger Workshop von Chip.de, in dem es um automatisierte Bildbearbeitung mit IrfanView geht.
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