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HTML in Emails
Einige Mailprogramme (z.B. Microsoft Outlook Express, der Mailclient des Mozilla und Netscape-Browsers) und WebMailer (z.B. web.de) bieten die Möglichkeit, Mails als Text und gleichzeitig als HTML-Datei zu verschicken. HTML-Mails ermöglichen - positiv gesehen - dem Absender, seine Mail in einer eigenen Schriftart, -Farbe, -Größe etc. zu formatieren und sie sogar mit bunten Bildchen und Klangdateien zu schmücken. In einigen begründeten Fällen mag das durchaus sinnvoll sein.
 
Viele Anwender versenden allerdings  HTML-Mails, ohne sich dessen bewußt zu sein. Der Text wird dann in einer grauen, schmucklosen HTML-Datei an die Mail nochmals angehängt. Das Datenvolumen nimmt dadurch erheblich zu (bis zur 4fachen Größe einer reinen Textnachricht), ohne daß der Informationsgehalt gesteigert wird.
 
"Bandbreite (Übertragungskapazität) ist doch heute doch kein Problem mehr", entgegnen viele auf dieses Argument. Bei weltweit über 6 Millionen Mails täglich fällt eine Vervielfachung der Datenmenge aber durchaus ins Gewicht. Die Netze werden dadurch unnötig belastet. Für jemanden, der viele Mails bekommt, kann der Mehrverbrauch an Speicher bei einigen tausend Mails durchaus spürbar werden. Zudem gibt es immer mehr Anwender, die ihre Nachrichten unterwegs per Handy und Handheld-Computer abrufen - und dazu eine langsame und teure Verbindung nutzen müssen. HTML-Mails sind in diesem Fall natürlich alles andere als willkommen. Unter diesen Aspekten betrachtet verzichtet man besser auf den Versand von HTML-Mails, vor allem dann, wenn man sie nicht zur grafischen Aufbereitung nutzt.
 
Über die erwähnten Nachteile hinaus stellen HTML-Mails ein potentielles Sicherheitsrisiko für den Empfänger dar. Z.B. kann der Absender eine Grafik einbinden, die beim Lesen direkt aus dem Web geladen wird. Damit kann er anhand von Zugriffsprotokollen feststellen, wann und ob die Mail gelesen wurde, und wo sie auf der Festplatte gespeichert ist. Das ist noch vergleichsweise harmlos. Viele Spammer nutzen Scripte in HTML-Mails, um dem Leser Porno- und Dialer-Webseiten ungefragt zu präsentieren. Beim Aufruf der Seite wird dem Spammer automatisch mitgeteilt, daß die Mailadresse gültig ist und auch abgerufen wird - das bedeutet: In Zukunft noch mehr Spam. Gefährlich wird es, wenn zusätzlich zur HTML-Datei noch eine weitere Datei (z.B. *.exe oder *.vbs) als Attachment angehängt wurde. Denn diese kann möglicherweise über einen kleinen Script-Befehl in der HTML-Mail sofort ausgeführt werden, sobald die Mail heruntergeladen wurde. Damit installiert sich ein Virus selbst und kann sich möglicherweise an alle Adressbucheinträge automatisch verschicken. Diesem Umstand verdankt die Welt die sogenannten "Würmer" wie Melissa, I love You, Bugbear und wie sie alle heißen. Betroffen von dieser Sicherheitslücke sind vor allem veraltete Versionen von Outlook und Outlook Express. HTML ist also nur in Ausnahmefällen ein passendes Medium für Emails.
Links zum Thema HTML-Mails
 Artikel von Glossar.de
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 Wenn die Email "rabäh" macht
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