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Linux für Schüler!
Das Arbeiten mit dem PC bekommt in Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen einen immer größeren Stellenwert. Leider beschränkt sich die pädagogische Arbeit mit dem PC vielerorts ausschließlich auf Microsoft-Produkte. Zwar ist es derzeit noch wahrscheinlich, daß die meisten Schüler im Berufsleben mit Microsoft-Software arbeiten werden - fragwürdig ist aber, ob man Schüler (bewußt oder unbewußt) schon im Kindesalter ausschließlich mit den Produkten eines einzigen, kommerziellen Anbieters bekanntmachen darf! Das traurige Ergebnis ist die irrige Annahme, die nicht nur unter Schülern weit verbreitet ist: Computer = Microsoft.
 
In Wirklichkeit gibt es eine breite Vielfalt von Software-Anbietern, deren Produkte kostenlos verfügbar sind (Stichwort OpenSorce). In vielen Betrieben und Verwaltungen ist OpenSource bereits auf dem Vormarsch. Staat und Wirtschaft haben erkannt, daß nicht-kommerzielle Lösungen oft kostengünstiger und effektiver sind als kommerzielle, z.T. sehr sicherheitsanfällige und wartungsintensive Produkte. Beispiele sind (neben vielen anderen) die DB-AG oder die Städte München und Wien, die in der Verwaltung das freie Betriebssystem Linux einsetzen.
Der Schüler als künftiger Kunde - oder als mündiger Anwender?
In der Schule darf sich das Arbeiten mit dem Computer daher nicht auf Produkte eines Anbieters beschränken. Schüler sollten nicht zu Kunden, sondern vielmehr zu kritischen und mündigen Anwendern erzogen werden, die in der Lage sind, Softwareprodukte unterschiedlicher Anbieter zu bedienen und zu beurteilen. Dabei lernen sie mehr als nur das mechanisch-stupide Beherrschen einer einzigen Oberfläche. Denn erst im Vergleich verschiedener Anwendungen haben sie die Möglicheit, die strukturelle Funktionsweise von Vorgängen kennenzulernen, also das, was bei allen Programmen eines Typs gleich oder ähnlich ist, unabhängig vom Hersteller. Damit bekommen sie ein tiefer gehendes Verständnis für die Abläufe und Hintergründe, die bei der Arbeit mit dem Computer eine Rolle spielen.
 
Beispiel: Ein Schüler, der in der Lage ist, Mailprogramme unterschiedlicher Anbieter (z.B. Microsoft, Eudora und Thunderbird) zu konfigurieren, bekommt ein Grundverständnis dafür, was ein SMTP- oder POP-Server ist, lernt, daß zur Authentifizierung Benutzername und Passwort erforderlich sind. Schließlich kann er die Anwendungen nach bestimmten Kriterien (z.B. Sicherheit, Kosten, Benutzerfreundlichkeit) miteinander vergleichen, sie bewerten und sich dann begründet für dasjenige entscheiden, mit dem er am besten arbeiten kann.
 
Ein weiteres Beispiel ist die Tatsache, daß die meisten Anwender nicht in der Lage sind, zwischen proprietären und offenen Dateiformaten zu unterscheiden. So haben sich (sehr zum Nachteil allgemeiner Kompatibilität) die proprietären Microsoft-Formate immer mehr durchgesetzt; eine Folge der geschickten Marketingstrategie des Redmonder Software-Giganten! Das erschwert Anwendern unterschiedlicher Arbeitsumgebungen, Daten und Dateien ungehindert und verlustfrei auszutauschen. Nur wer in der Lage ist, über den Tellerrand von Windows hinauszuschauen, wird in der Lage sein, später mit seinen Arbeitskollegen, die z.B. auf einem Mac arbeiten, Daten auszutauschen. Auch hier gilt: Nur durch das Wahrnehmen und Vergleichen der vielfältigen Möglichkeiten sind Anwender in der Lage, für die Bewältigung ihrer Aufgaben das für sie beste Werkzeug zu erkennen und anzuwenden.
Fazit: Monokultur schränkt ein, Vielfalt ermöglicht Mündigkeit
Während die Erziehung zum mündigen, eigenverantwortlichen Individuum in (fast) allen Unterrichtsfächern Einzug gefunden hat, läßt die Verwirklichung dieses Ideals im Computerunterricht vielerorts noch auf sich warten - nicht nur zum Nachteil der Schüler. Denn auch Schulverwaltung und Lehrkräfte könnten selbst vom Kennenlernen alternativer Software profitieren: Sie könnten Kosten sparen, Sicherheitsrisiken minimieren, Produktivität und Kreativität steigern.
Links zum Thema
 Pro-Linux: Linux in der Schule
Erläutert, warum Linux in der Schule vor allem aus pädagogischen Gründen sinnvoll ist.
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 Freie Software in der Schule
Online-Publikation der Bundeszentrale für Politische Bildung. Sie zeigt am Beispiel des freien Betriebssystems Linux die Vorteile, die der Einsatz von freier Software an Schulen bringt.
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 c't/ODS Schulserver: Arctur
Arctur ist ein freier Linux-Netzwerkserver für Schulen.
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 PingoS: Linux-User helfen Schulen
Projekt zur Förderung von Linux in Schulen, mit vielen Infos.
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  Skolelinux: freie Software für Schulen
Skolelinux bedeutet freie Software vom Server bis zum Desktop, in der Schule und zu Hause. Ziel des Projektes ist, die Anforderungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu erfüllen. Das Projekt wurde in Norwegen gestartet und basiert auf der Linuxdistribution Debian.
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 kmLinux
Ein für Schüler optimiertes, kostenloses, einfach zu installierendes Linux-Komplettsystem für den Arbeitsplatzrechner. kmLinux wird vom Landesbildungsserver Schleswig-Holstein speziell für den Schuleinsatz entwickelt.
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 Ubuntu - Linux for Human Beings
Kostenlose Linux-Distribution für jedermann
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 Knoppix - Live Linux Filesystem On CD
Diese kostenlose Linux-Distribution ist ohne Installation direkt von der CD auf nahezu jedem Rechner lauffähig. Eine ideale Möglichkeit, die Linux-Kompatibilität eines Rechners zu testen oder sich einmal mit Linux vertraut zu machen.
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 Die Opensource-CD (Für Windows)
Kostenlose Sammlung von ca. 135 Programmen für Windows. Die Programme können auch einzeln heruntergeladen werden.
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 2005 Linux: Links für Schule, Lehrer, Schüler und Referendare
Umfangreiche Infos und Links zum Thema Linux und Lernsoftware für Linux.
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