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Mein LinuxLog (SuSE 9.3) Teil 2

 
Podcasts produzieren mit Linux
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 16.10.05
 
Podcasting ist derzeit der neueste Hype im Web. Der Podcast selbst ist eine Audio-Datei (*.mp3 oder *.ogg), auf deren Veröffentlichung mit einem RSS-Feed hingewiesen wird. Die Details zu erklären, spare ich mir, weil man's fast an jeder Ecke im Web nachlesen kann.
 
 Podcast.de
Deutschsprachiges Podcast-Portal - u.a. mit einem instruktiven Wiki.
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Erst aus Neugier, dann aus Leidenschaft habe ich mich mit dem Produzieren von Podcasts beschäftigt - mein eigener Podcast ist hier zu finden. Natürlich mache ich das ganze mit Linux - hier ein paar Tips und Erfahrungwerte, die kommerzielle Win-Software mal wieder komplett überflüssig machen.
 
1. Podcast Aufnehmen
Der Podcast, meist bestehend aus Sprache und Musik, muß irgendwie als Sounddatei in den Rechner kommen. Die meisten machen das mit Mikro, Mini-Mischpult und Soundkarte. Meine Soundkarte liefert leider nur eine schlechte Soundqualität. Deshalb nutze ich meine Mini-DV-Cam (digitale Videokamera) zum Aufnahmen. Sie bietet einen guten und rauscharmen Zweikanalton. Die Videodaten überspiele ich dann in Echtzeit via Firewire auf den Rechner. Als Software nutze ich dazu Kino. Ebenfalls mit Kino exportiere ich dann die Soundspur des Videos als *.wav-Datei.
   
2. Podcast bearbeiten und Soundbett hinzufügen
Die exportierte *.wav-Datei importiere ich nun in Audacity (im Menü: Projekt/Audio importieren). Audacity ist ein kostenloses, mehrspurfähiges Soundbearbeitungsprogramm, das es für alle Plattformen gibt. Es ist auf den SuSE-CDs standardmäßig dabei.
Podcast produzieren mit Audacity
In Audacity kann man eine Tonspur schneiden und mit weiteren Tonspuren kombinieren.
3. Podcast Exportieren
Wenn alles fertig ist (Versprecher entfernt, Anfang und Ende zugeschnitten, Musik-Intro und diverse Jingles hinzugefügt), exportiere ich das ganze (mit Hilfe von Audacitiy und dem LAME-Plugin) in das allseits bekannte *.mp3-Format (sinnvoller wäre natürlich das technisch überlegene und lizenzfreie *.ogg-Format). Dabei reichen folgende Einstellungen:
 
Standard Samplefrequenz: 44100 Hz
Standard Sampleformat: 16-bit
Echtzeit Samplekonvertierung: Fastest Sinc Interpolator
High Quality Samplekonverter: Best Sinc Interpolator
Echtzeit-Dithering: Keine
High Quality Dither: Dreieck
MP3-Bitrate: 64 kb/s
 
Ein Podcast mit knapp vier Minuten Länge hat dann ca. 1,8 MB - eine, wie ich finde, angemessene Balance zwischen Qualität und Dateigröße.
 
4. Lautstärke des Podcasts normalisieren
Damit den Hörern nicht gleich die Ohren abfallen, wenn mein Podcast lauter als andere *.mp3-Dateien sein sollte, normalisiere ich die Lautstärke mit dem Konsolen-Programm mp3gain. Es gleicht den absoluten Lautstärkepegel automatisch an.
 
5. Id3-Tags bearbeiten
Die Id3-Tags, ein Bestandteil der *.mp3-Datei, enthalten weitere Infos zum Podcast: Titel, Autor, Coverbild, Kommentar, etc. Man kann sie mit dem Tool EasyTAG sehr schön bearbeiten:
Id3-Tags editieren mit EasyTAG
Id3-Tags komfortabel editieren mit EasyTAG
Die Podcast-Sendung ist nun fertig und kann veröffentlicht werden - die Produktion kostet keinen Cent.
Software-Links
 Audacity
Komfortables und kostenloses Soundbearbeitungsprogramm für Linux, Mac und Windows.
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 The LAME Project
Lame ist ein freier *.mp3-Encoder. Es wird als Plugin benötigt, um mit Audacity *,mp3-Dateien erzeugen zu können.
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 MP3Gain
Analysiert *.mp3-Dateien und stellt die Lautstärke automatisch richtig ein.
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 EasyTAG
Mit EasyTAG kann man die Info-Tags von Sounddateien lesen und verändern. Unterstützte Formate: MP3, MP2, FLAC, Ogg Vorbis, MusePack und Monkey's Audio files
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Tote Maus wiederbeleben
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 01.12.05
 
Lange hatte meine Maus (ein alter PS2-Logitech-Trackball) problemlos unter SuSE funktioniert. Dann fing sie eines Tages an zu spinnen, ließ sich nur noch ungleichmäßig bewegen. Spaßeshalber änderte ich im Kontrollzentrum unter Yast/Hardware/Mausmodell wählen den Eintrag, um zu sehen, was passiert.
 
Die Probleme waren weiterhin da, weil die Maus einfach nur innen verdreckt war. Das ließ sich schnell ändern. Auch die geänderte Yast-Einstellung war schnell rückgängig gemacht. Da ergab sich ein neues Problem: SuSE erkannte beim Starten die Maus nicht mehr. Jedes Mal mußte ich nach dem Anmelden oder Wechseln eines Profils mit der Tasttatur das Kontrollzentrum starten (Alt+F1 startet das SuSE-Menü, dann mit Pfeil- und Tabulatortasten weiter) und den Maus-Dialog öffnen (geht nur mit Root-Passwort). Dort stand zwar jedes Mal bereits die richtige Einstellung - sie wurde jetzt aber offenbar erst in dem Moment vom System erkannt und umgesetzt. Nachdem ich ich auf Übernehmen oder wahlweise auf OK geklickt hatte, ging die Maus problemlos - bis zur nächsten Anmeldung.
 
Die Lösung fand ich hier:
 
 Chip Online-Forum
Thema: suse 9.3 maus-einstellung geht verloren
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Lösungsweg in Kurzform:
  • Konsole starten und als Root einloggen (mit "su").
  • Mit mc den Midnight Commander starten
  • Die Datei /etc/X11/xorg.conf öffnen
  • Dort den Abschnitt
    Section "Input Device"
    suchen
  • Innerhalb des Abschnitts den Eintrag
    Option "Device" "/dev/mouse"
    indern in:
    "Device" "/dev/input/mice"
  • Datei speichern
  • Konsole beenden, System neu starten - jetzt sollte die Maus wieder immer und überall verfügbar sein.
Midnight Commander
/etc/X11/xorg.conf im Midnight Commander bearbeiten

 
Verwandte Themen auf Hradetzkys.de
Wie ich zu Linux kam, schildert mein Artikel Umstieg von Windows auf Linux.
Teil 1 dieses LinuxLogs findet sich hier.
Noch etwas mehr zum Thema Linux gibt's bei den Linux-Links.
 

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