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Mein LinuxLog (SuSE 9.3)

 
Umstieg von SuSE 9.0 auf SuSE 9.3
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 10.05.05
Obwohl ich mit SuSE 9.0 sehr zufrieden war, hat irgendwann die Neugier gesiegt - ich wollte die neue 9.3 haben. Das Upgrade von 9.0 auf 9.3 habe ich über Yast2 gemacht. Die Sicherung der alten Konfiguration, die ich als Option gewählt hatte, dauerte sehr lange (etwa 2 Stunden). Das Upgrade von SuSE 9.0 auf 9.3 lief problemlos - andererseits sollte man sich überlegen, ob man nicht doch gleich komplett neu installiert, um ein "sauberes" und schlankes System zu haben.
Der SusE 9.3 Desktop
Dank grafischer Oberfläche ist Linux nicht nur etwas für "Freaks". Der benutzerfreundliche SuSE 9.3 Desktop mit KDE 3.4 erinnert doch sehr an andere weit verbreitete Betriebssysteme, läßt sich intuitiv bedienen und sehr individuell gestalten.
 
Bisher fielen mir folgende Veränderungen von 9.0 zu 9.3 auf:
  • Einfachere Einbindung von Medien: Manuelles Mounten von CD- und DVD-Laufwerken, USB-Stick, etc. fällt unter 9.3 weg, darum kümmert sich das System selbst. Sehr erfreulich ist, daß der SuSE-Plugger nun endlich gut funktioniert und die Arbeit mit dem USB-Stick jetzt wirklich Spaß macht.
     
  • Die von SuSE 9.3 als OpenOffice.org 2.0 (eine Novell-Edition) mitgelieferte Office-Suite bringt's trotz KDE-optimierter Buttons leider nicht so ganz - es ist nur eine Beta (Build 1.9.79.2.3), die noch so manche Macke hat. Obwohl sie sich oberflächlich in deutscher Sprache präsentiert (und die neue deutsche Rechtschreibung bereits integriert ist), hat die Version u.a. massive Probleme beim Verarbeiten von Umlauten (treten bei Copy & Paste im Zusammenspiel mit Fremdanwendungen und beim Export in MS-Formate zu Tage). Abhilfe schafft da nur eine manuelle Installation der stabilen (älteren) Version OpenOffice.org 1.1.4, die allerdings nicht auf den SuSE-CD's zu finden ist.
     
  • Das "neue" KDE 3.4 kommt schick und übersichtlich zugleich daher. U.a. ergänzt jetzt eine eigene Wallpaper-Sammlung den Feature-Umfang. (Die Standard-Wallpapers finden sich übrigens unter
    /opt/kde3/share/wallpapers/
    - falls jemand mal den Pfad verschusselt). Der Screensaver aktiviert sich nun auch, wenn der KDM-Login-Screen zu lange stehen bleibt - das schont den Bildschirm, auch wenn man sich mal nicht anmeldet. Schön ist außerdem, daß einige lang vermißte Tools wie ein RSS-Feedreader (hier AKregator) nun verfügbar sind.
     
  • Die Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Rechnern mögen unter 9.3 technisch vielseitiger geworden sein - die Konfiguration des Samba-Servers (Version 3.0.12), den ich zum Austausch von Dateien im Netzwerk mit einem W2k-Rechner nutze, ist im Vergleich zu SuSE 9.0 wesentlich komplexer geworden. Verwirrend sind v.a. die entsprechenden Dialoge im SuSE-Kontrollzentrum. Manuelles Editieren der samba.conf gehört hier zum nötigen Handwerkszeug des Anwenders.
     
  • Ein schönes Detail: Anwendungen, die unter der Windows-Emulation Wine installiert wurden, werden automatisch dem Wine-Menü innerhalb des Startmenüs hinzugefügt. So behält man immer die Übersicht, ohne selbst Icons oder Menü-Einträge erstellen zu müssen.
     
  • Fazit bisher: Das bereits sehr ausgereifte Linux-Betriebsystem SuSE 9.0 wurde in vielen Feinheiten erfolgreich weiterentwickelt. Für Anwender, die Standard-Aufgaben wie Textverarbeitung, Surfen im Web und Email nutzen wollen, ist SuSE Linux im Vergleich zu Windows auf jeden Fall die sicherere und kostengünstigere Alternative (v.a. gibt es mit Linux keine Probleme durch Würmer, Viren, Dialer und Trojaner). Auch für speziellere Anwendungen (Betrieb im Netzwerk, Webserver, Datenbanken, digitaler Videoschnitt, Soundbearbeitung, usw.) bietet SuSE 9.3 eine stabile und leistungsstarke Plattform bei gleichzeitig geringen Kosten - allerdings ist schon ein bißchen Einarbeitung nötig. Aber die Vielzahl und Qualität der kostenlos zur Verfügung stehenden Linux-Anwendungen und die Unahbängigkeit vom Monopolisten Microsoft ist die Sache allemal wert. Mehr von mir zum Thema "Umstieg von Windows auf Linux" finden Sie hier.
     
3D-Einstellungen für ATI Radeon 9200se (SuSE 9.3) 
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 15.05.05
 
ACHTUNG - DER AUTOR ÜBERNIMMT FÜR FOLGENDE INFORMATIONEN AUSDRÜCKLICH KEINE HAFTUNG:
 
Leider gibt's auch unter SuSE 9.3 leichte Probleme mit der für Linux ungünstigen Grafikkarte ATI Radeon 9200se. Ich kann Linux-Usern generell nur raten: Finger weg von diesem Modell! Wer wissen will, welche Hardware von SuSE unterstützt wird, wird meistens hier fündig:
 
 SuSE-Hardware-Datenbank
(Hier können Sie herausfinden, ob Ihre Hardware von SuSE Linux unterstützt wird. Die Grafikkarte ist dabei besonders wichtig, neuere Laufwerke, Festplatten, etc. sind in der Regel problemlos. Wer ganz sicher gehen will, kann die Kompatibilität seines Rechners vor der Installation mit einer SuSE-Live-CD testen.)
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Wenn es sich nicht exakt um die angeblich ab SuSE 9.2 unterstützte "ATI Radeon 9200se (DH)", sondern nur um eine "ATI Radeon 9200se" handelt, wird die Karte bei der Installation von SuSE 9.3 automatisch als "ATI RV 280 5964" mit einer Auflösung von 1280 x 1024 ohne 3D-Unterstützung angezeigt und konfiguriert (so zumindest bei mir).
 
Die nachträgliche Aktivierung der 3D-Unterstützung führt kurzfristig zu Problemen mit dem X-Server, die sich aber (unter SuSE 9.3) leicht beheben lassen.
 
Im schlimmsten Fall (so unter SuSE 9.0) startet der X-Server beim Reboot nicht mehr - damit fährt SuSE ohne grafisches System hoch, was Anfänger verständlicherweise in Panik versetzt. Wie man sich über die Konsole an den Haaren aus dem Sumpf zieht, habe ich schon hier beschrieben. Mit ist es allerdings nicht gelungen, das 3D-Problem unter SuSE 9.0 zu lösen.
 
Unter SuSE 9.3 ist 3D-Betrieb mit einer Radeon 9200se grundsätzlich möglich. Dazu muß man über Yast2 die 3D-Unterstützung nachträglich aktivieren und dabei die (eigentlich falsche) Einstellung auf "ATI RV 280 5964" stehen lassen.
 
Damit die Änderungen wirksam werden, muß das System neu gestartet werden.
Folgeproblem: Nach dem Neustart erscheint statt kdm als Display-Manager jetzt das häßlich-graue xdm.
Nach dem Einloggen (falls sich das grafische System mit KDE starten läßt) bleibt die xconsole als Fenster auf dem Desktop. Im KDE-Abmelde-Dialog gab es bei mir nur noch die Option "Aktuelle Sitzung beenden", die Alternativen "Rechner ausschalten" und "Rechner neu starten" fehlten. Diese Probleme mit dem Display-Manager treten häufig bei Schwierigkeiten mit der Grafikkarte auf. So stellt man (hier nach der 3D-Aktivierung, aber auch generell) den ursprünglichen Zustand des Anmelde-Dialogs wieder her:
  • Als User "root" einloggen und Yast2 starten. Sollte xdm keine Konsole starten, die eine Eingabe ermöglicht, einfach mit der rechten Maustatse das Kontextmenü öffnen und ein X-Term starten. Dann den Befehl yast2 eingeben.
     
  • Dann unter "System/ Editor für etc. sysconfig-Dateien/ Desktop/ Display Manager" den Eintrag "Display Manager" wieder auf "kdm" setzen.
     
  • System neu starten (ggf. über die Konsole mit dem Befehl reboot) - und alles sollte wieder so sein wie vorher, jetzt aber mit 3D-Unterstützung.
     
  • Sollte nach dem Login die xconsole noch mal auf dem Desktop erscheinen, einfach beim ersten Mal wegklicken. Ggf. kann man im Kontrollzentrum unter "Systemverwaltung/ Anmeldungsmanager" weitere Details für die Anmeldeprozedur einstellen.
     
  • Ob 3D jetzt wirklich zur Verfügung steht, kann man testen, indem man z.B. tuxracer startet, ein Spiel, das 3D benötigt.
     
  • Sollte unterwegs etwas schief laufen, kann man die Konfiguration der Grafikkarte und das Erscheinungsbild des Display-Managers über Yast2 wieder auf die Ausgangskonfiguration zurücksetzen.
Das 3D-Spiel Tuxracer gehört zum SuSE-Paket dazu
Für Unterhaltung ist gesorgt: 3D-Spiel "Tuxracer" unter SuSE 9.3

 
SuSE 9.3 an konfigurierten DSL-Router anschließen
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 22.05.05
Neulich hatte ich die Gelegenheit, meinen SuSE-Rechner an einen DSL-Router anzuschließen (bei mir zu Hause ist "dank Telekom" kein DSL verfügbar). Ich habe dazu die Netzwerkkarte des Linux-Rechners über ein Netzwerkkabel mit einem freien Port des Routers verbunden. Dann mußte unter SuSE 9.3 folgendes eingestellt werden (dazu am besten als User "root" anmelden):
  • Im Kontrollzentrum unter "Internet & Netzwerk/Proxy-Server" die Einstellung "Direkt mit dem Internet verbinden" aktivieren.
     
  • Im Kontrollzentrum unter "Yast2 Module/Netzwerkgeräte/Netzwerkkarte" den Schalter "Ändern/Bearbeiten" anklicken, dann die Einstellung "Automatische Adressenkonfiguration mit DHCP" aktivieren und unter "Besondere Einstellungen/ Hostname und Server" als Einstellung "Hostname über DHCP ändern" festlegen. Dann bei "Nameserver1" die IP-Adresse des Routers eintragen. Unter "Besondere Einstellungen/ Routing" muß als Standardgateway die IP-Adresse des Routers eingetragen werden.
     
  • Jetzt kann auch das Online-Update (YOU) vom DSL-Speed profitieren. Falls es nicht auf Anhieb klappt, evtl. Linux neu starten (sollte eigentlich überflüssig sein).
     
  • Sonstiges: Im Firefox-Browser muß ggf. unter "Verbindung/Verbindungseinstellungen" die Einstellung "Direkte Verbindung zum Internet" ausgewählt werden.
SuSE 9.3 Online-Update mit YOU über Gateway-Proxy
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 26.05.05
Im Kontrollzentrum gibt es die schöne Möglichkeit, online Updates für die Einzelnen Pakete des Systems heruterzuladen und automatisch installieren zu lassen. Wer das Paket für die Delta-RPMs installiert hat, spart durch kleinere Patches z.T. erheblich an Downloadvolumen.
 
Als ich SuSE 9.3 zum ersten Mal über meinen lokalen Gateway-Proxy updaten wollte, konnte YOU die benötigten Server nicht finden, obwohl die Netzwerkeinstellungen fehlerfrei waren und und der KDE-Browser Konqueror, der ja auf die Systemeinstellungen zurückgreift, problemlos ins Netz kam. Nach langem Herumprobieren ergab sich bei mir folgende Lösung:
  • Im Kontrollzentrum muß unter "Yast2 Module/ Netzwerkdienste/ Proxy-Server" als HTTP-Proxy-URL der Netzwerk-Name des Rechners, auf dem der Proxy läuft (und nicht dessen IP-Adresse) eingetragen werden. Zusätzlich muß der Proxy-Port (hier 3128) definiert werden. Statt z.B. http://192.168.1.1 muß die Syntax der HTTP-Proxy-URL also lauten: http://rechnername:3128
*.wmv - Dateien abspielen mit SuSE 9.3
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 06.08.05
Wie schon frühere SuSE-Distributionen enthält auch SuSE 9.3 aus lizenzrechtlichen Gründen nur eine abgespeckte Version des Mediaplayers XINE, die keine Filme im *.wmv - Format abspielen kann. Dieses Problem läßt sich leicht lösen.
 
Das Herzstück von Xine ist (neben der grafischen Oberfläche xine-ui) die Xine-Engine, nämlich xine-lib. Zunächst habe ich xine-lib und xine-ui von der Distributions-CD installiert. Dann habe ich mir die aktuelle (und uneingeschränkte) xine-lib besorgt bei:
 
 Packman.Links2Linux.de
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Diese habe ich anschließend installiert (dazu einfach Datei als root im Konqueror anklicken), ohne vorher die ursprüngliche xine-lib (CD-Version) zu löschen - so ließen sich größere Probleme bei den Paketabhängigkeiten vermeiden. Mag sein, daß es noch einen eleganteren Weg gibt, aber immerhin laufen nun auch die WMV-Videos.
Homebanking mit Kartenleser und HBCI-Chipkarte
Mein SuSE 9.3 Linux-Logbuch, 04.09.05
Derzeit versuche ich, Homebanking mit Kartenleser und HBCI-Chipkarte unter Linux zu realisieren. Das Kartenlesegerät "Reiner SCT CyberJack" wurde nach Installation des Treibers von der Hersteller-Website problemlos erkannt. Nötig und hilfreich waren auch die Support-Informationen auf der Hersteller-Website.
 
 Reiner Smart Card Technology
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Schwieriger stellt sich das Konfigurieren einer HBCI-fähigen Software dar. SuSE 9.3 bringt zwei Programm mit, die dafür geeignet sein sollen: Gnucash 1.8.9 und eine Schmalspur-Version der kommerziellen Software Moneplex 2002. Mit Gnucash ist bei mir kein Zugriff auf den Kartenleser möglich: Bei der Einrichtung des HBCI-Zuganges ist die Option, eine Chipkarte als Sicherheitsmedium zu verwenden, nicht anwählbar. Eventuell wäre die neueste Version von GnuCash eine Lösung - aber für SuSE 9.3 gibt es bisher leider keine installierbaren RPM-Pakete.
 
 GnuCash.org
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In Moneyplex 2002 ist zwar der Zugriff auf die Chipkarte möglich, aber trotz korrekt eingestellter Proxy-Daten ist weder das vom Hersteller empfohlene Update möglich (die Dateien auf dem Server werden angezeigt, beim nächsten Schritt stürzt Moneyplex jedoch ab), noch kann (nach erfolgter Konfiguration) der Server der Bank erreicht werden. Das mag möglicherweise daran liegen, daß die Bank als HBCI-Standard 2.2. verwendet, Moneyplex aber maximal 2.1 bietet.
 
Fazit: Für meine konkrete Situation (HBCI-Karte mit Reiner SCT Lesegerät und SuSE 9.3) gibt's derzeit keine einfache HBCI-Homebanking-Lösung. Mein Software-Tip: Hibiscus - eine HBCI-fähige, cross-plattform Homebanking-Software. leider unterstützt sie nur eine Auswahl von Kartenlesern (und mein Reiner SCT ist nicht dabei).
 
 Hibiscus HBCI-Banking
"...ein Online Banking Client für das deutsche HBCI Protokoll. Basierend auf der HBCI Implementierung HBCI4Java (multibankfähiger e-Banking-Standard HBCI). Die Anwendung läuft als Plugin innerhalb des Frameworks Jameica."
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Verwandte Themen auf Hradetzkys.de
Wie ich zu Linux kam, schildert mein Artikel Umstieg von Windows auf Linux.
Teil 2 dieses LinuxLogs findet sich hier.
Noch etwas mehr zum Thema Linux gibt's bei den Linux-Links.
 

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