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Mein Umstieg von Windows auf Linux
Ende des Jahres 2003 fiel mein Entschluß: Jetzt steige ich auf Linux um! Microsoft ist mir in den letzten Jahren immer noch unsympatischer geworden. Ich persönlich will auf Gates & Co. nicht mehr mein Verbrauchervertrauen setzen und den aggressiven Monopolisten nicht mit teuren Lizenzgebühren für fehlerhafte Software unterstützen.
Mein Fazit: Microsoft hat ausgedient!
Ich habe mich damals für SuSE Linux 9.0 Professional entschieden. Die SuSE-Distributionen bieten ein ausgereiftes, komfortables und sehr aktuelles Betriebssystem, dessen Funktionsumfang Windows-Systeme leicht in den Schatten stellt. Linux ist leicht konfigurierbar, sicher und billig (da kostenlos!). Es beherrscht dank der OpenOffice.org-Office-Suite mehr Dateiformate als vergleichbare Anwendungen unter Windows - Probleme beim Dateiaustausch mit Windows-Usern gibt es also nicht. Sorgen um Viren, Dialer und Würmer gehören endgültig der Vergangenheit an. Kosten für Office-Anwendungen und weitere Software fallen (anders als bei Windows) nicht an, da die 5 CD's der SuSE-Distribution (fast) alles an Zusatzprogrammen bieten, was das Herz begehrt. Microsoft hat ausgedient - und Linux fühlt sich viel besser an!
SuSE 9.0 Desktop
Keine Angst vor Linux: Dank grafischer Oberfläche findet man sich schnell zurecht. Hier im Bild: der SuSE 9.0 Desktop (KDE) mit Sylpheed/Claws-Mailprogramm, OpenOffice.org-Textverarbeitung und Konqueror-Browser.
 
Ich bin übrigens kein Computer-Profi, sondern würde mich eher als "geübten Windows-Anwender" und "interessierten Laien" bezeichnen. Und das heißt unter Linux ja erst mal: Null Ahnung. Immerhin bringe für den Umstieg auf Linux Geduld und auch ein bißchen Zeit mit (beides hat Windows mir schließlich auch abverlangt). Hier werde ich von den Fortschritten und Rückschlägen meines Umstieges von Windows auf Linux berichten. Und nun: Auf in die Freiheit!
Erledigt: Linux-Distribution auswählen und besorgen
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 30.12.03:
Aus Gründen, deren Darstellung jedes Buch sprengen würde, entschließe ich mich, mit dem Umstieg auf Linux nun endlich Ernst zu machen. Ich hatte schon mal Linux getestet und war grundsätzlich zufrieden: Damals war es SuSE-Linux 6.4, als paralleles Betriebssystem auf einem Windows-Rechner. Wegen Netzwerk- und Hardwareproblemen hatte ich die Sache dann wieder ruhen lassen. Inzwischen hat sich viel getan, und es gibt die SuSE-Distribution in der Version 9.0.
Die Beschreibung klingt vielversprechend, und das Update ist günstig: SuSE Linux Professional 9.0 Update + SuSE LINUX WINE RACK für insgesamt 69,95.- €. Dieses Paket darf ich nun auf allen meinen Rechnern installieren, ohne daß weitere Lizenzgebühren anfallen - schon mal ein signifikanter Preisvorteil gegenüber Windows. Meine SuSE.

 
Weitere Kosten für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikprogramm, etc. fallen nicht an, denn dafür gibt es das kostenose Office-Paket "OpenOffice" von Sun, das im SuSE-Paket bereits enthalten ist und problemlos zu Windows-Dokumenten kompatibel ist.
 
Außerdem wird von SuSE mitgeliefert: CD/DVD-Brennprogramm, Organizer, Homebanking-Software, Duden, Projektmanager, Webbrowser, Mailprogramm, ISDN-Verwaltung mit Anrufbeantworter, WLAN und Firewire-Unterstützung, Multimediaplayer, Palm-Unterstützung, Serverfunktionen (Apache, Samba) und vieles mehr. Und für Windows-Programme, für die es keinen Ersatz unter Linux gibt, bietet das mitgelieferte WINE-Rack die Möglichkeit, ein Windows-System unter Linux zu simulieren, um Win-Software weiterhin nutzen zu können. Das alles bietet SuSE zu einem Preis von 69,95 €, zur freien Verwendung auf allen meinen Rechnern!
 
 SuSE Linux
Simply change - das ist das Motto der Website des deutschen Linux-Distributors SuSE.
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 Preisvergleich mit Windows-Systemen
Eine Tabelle zeigt anschaulich, wofür Windows-User extra löhnen müssen - Linux bietet Vergleichbares zu einem Bruchteil des Preises.
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 OpenOffice.org
Kostenlose Office-Suite für jedermann - Microsoft hat ausgedient.
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Erledigt: Hardware besorgen
Linux stellt keine besonders hohen Systemanforderungen - auf den Websites der Distributoren kann man sich darüber informieren. Da ich mir allerdings sowieso einen neuen Computer zulegen wollte, spielte die Frage der Rechenpower keine große Rolle.
 
Bei mir läuft SuSE Linux 9.0 auf folgender Hardware:
  • AMD 2600+ mit 1917 Mhz, 266 MHz FrontSideBus und 256 KByte Fullspeed Level 2 Cache.
  • Mainboard: ASROCK Made by ASUS (SIS 746FX)
  • 512MB DDRAM PC 333
  • 160GB Festplatte, 7200U (Samsung)
  • 16x/48x DVD-Laufwerk (Samsung)
  • DVD-Brenner (AOpen DUW1608)
  • 3,5'' Diskettenlaufwerk
  • 128MB Grafikkarte ATI Radeon 9200se
Einzig und allein die Grafikkarte ist unter Linux nicht ganz problemlos (s.u.).
Erledigt: SuSE Linux 9.0 installieren
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 17.02.04
Heute kam die Hardware für meinen Linux-PC. Die SuSE-Installations-CD ließ sich problemlos starten und los ging's mit der Installation. Die Dialoge sind grafisch schön und übersichtlich gestaltet und teilweise mit guten Hilfsinformationen ausgestattet. Nach ca. 2 Stunden Setup (einschließlich Partitionierung und Formatierung) war SuSE installiert (erweiterte Paketauswahl) und startbereit. Die Hardwareerkennung funktionierte soweit problemlos, "nur" die Grafikkarte wurde nicht erkannt. Ich hatte zwar versucht, die Kompatibilität meiner Hardware-Komponenten vor dem Kauf zu überprüfen, aber über die Grafikkarte meines Hardware-Pakets hatte ich in der SuSE-Hardware-Datenbank keine Auskunft gefunden.
 
 SuSE-Hardware-Datenbank
Wird meine Hardware on Linux unterstützt? Hier gibt's Hilfe - leider nicht immer aktuell und vollständig.
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Einzige Hürde: Grafikarte
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 17.02.04 (Fortsetzung)
Bei ersten Start meiner SuSE 9.0 erschien nur die Konsole - kein X-Server mit grafischer Oberfläche. Für einen Linux-Anfänger wie mich schon ein kleiner Schreck. Mein Minimalwissen reichte immerhin aus, um mich einzuloggen und das Konfigurationsprogramm "Yast" per Texteingabe (yast) aufzurufen. Schnell stellte ich fest, daß der X-Server (das grafische System) wegen der nicht erkannten Grafikkarte (eine ATI Radeon 9200se) nicht startete. Ein Test der aktuellen Hardware-Konfiguration lieferte die Meldung:
 
X-Server-Test fehlgeschlagen
(WW) Open AMD failed (/dev/apm_bios) (No such device)
(EE) No devices detected

 
Mittlerweile weiß ich, daß die ATI Radeon 9200se nicht gerade die erste Wahl für eine Grafikkarte unter Linux ist - damit hatten schon viele andere vor mir Probleme. Wenn alle Stricke reißen, gibt's halt ne andere GraKa. Aber zunächst steht erst mal die Treiber-Installation an.
 
Nachtrag: Auch mit den neueren SuSE-Distributionen 9.1, 9.2 und 9.3 ist die Radeon 9200 SE nicht ganz problemlos, siehe hier.
 
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 18.02.04
Habe heute mal versucht, den neuen ATI-Treiber zu installieren, was leider nicht geklappt hat - der RPM-Paketmanager ließ das nicht zu.
Auch das Analyse-Programm von ATI, mit dem man die XFree86-Version herausfinden kann, um den passenden Treiber auswählen zu können, habe ich nicht zum Laufen gebracht ("Input/Output-Error"). Selbst der Versuch, die XFree86-Version über einen Befehl in der Shell ausgeben zu lassen (xdpyinfo | grep 'XFree86 version'), scheiterte und brachte nur eine Fehlermeldung.
Mittlerweile habe ich ein paar Anleitungen zur Treiber-Installation gefunden - einige davon scheinen ganz brauchbar. Auch SuSE bietet einen Treiber - vielleicht werde ich's erst mal damit versuchen ... oder noch einen anderen ATI-Treiber ...
Schnell: Weitere Konfiguration des Systems
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 19.02.04
Habe morgen starte ich nochmal meine SuSE, und siehe da - das System fährt mit grafischer Oberfläche hoch. Irgendwas muß ich also gestern richtig gemacht haben ... Nur die 3D-Beschleunigung läuft noch nicht, da braucht's dann eben doch den richtigen Treiber. Aber immerhin - arbeiten kann ich schon mal.
 
Nachtrag: Die Lösung des Grafikkarten-Problems mit der Radeon 9200se
Bei mir wollte Linux nach der Installation wie beschrieben nicht das grafische System hochfahren - es erschien eine Eingabeaufforderung. Dort gibt man zunächst root ein und anschließend das Root-Passwort, das man bei der Installation vergeben hat. Dann startet man mit dem Befehl yast2 die Hardware-Konfiguration. Es erscheinen Textdialoge, die man (ähnlich wie im BIOS) mit der Tastatur einfach bedienen kann. Unter "Hardware, Grafikkarte/Monitor" gilt es nun, dem Tux beizubringen, mit grafischem System hochzufahren. Bei mir reichte diese Option nicht aus - nur mit einer eingestellten Auflösung von 1280 x 1024 wollte das grafische System starten. Nachdem man das eingestellt hat, beendet man Yast2 und landet wieder beim Eingabe-Prompt. Mit reboot bringt man das System zum Neustart und das grafische System wird aktiviert (mit der Einschränkung, daß nur die erwähnte Auflösung und keine 3D-Unterstützung möglich ist). Schade, daß der Hersteller ATI nicht in der Lage ist, einen funktionierenden Treiber zur Verfügung zu stellen. Immerhin hat ATI im Januar 2005 zwar einen neuen Anlauf unternommen und neue Treiberversionen für Linux zur Verfügung gestellt - der Treiber, der laut Hersteller-Website angeblich auch die Radeon 9200se unterstützen sollte, brachte aber keinerlei Verbesserung.
 
 ATI.com
Hier gibt's die aktuellen Treiber - viel Glück ...
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Unter der grafischen Oberfläche "KDE" ging's dann sehr schnell, das System einzurichten. Weitere Installationsorgien entfielen, da man die gewünschte Software bereits bei der Erstinstallation auswählen (z.B. Office-Programme, Browser, Mailprogramm, ...) und installieren lassen kann. Ziemlich schnell hatte ich den lokalen Webserver (Apache2) und das lokale Netzwerk (mit einem Windows2000-Rechner) konfiguriert. Der Internet-Zugang über mein Gateway funktionierte auch nach kürzester Zeit. Die Einrichtung des MySQL-Servers dauerte etwas länger, aber auch der läuft mittlerweile.
Problemlos: Live-Update
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 22.02.04
Heute habe ich ein erstes System-Update mit Hilfe der Online-Aktualisierung durchgeführt. Bei Microsoft hatte ich da immer Bauchweh, weil man nie wußte, was die mit dem System (und den Informationen über dessen einmalige Merkmale) anstellen. Das brauchte ich bei SuSE nicht zu haben - ist eben Vertrauenssache. Das Update funktionierte völlig problemlos; man konnte auswählen, welche Installationspakete aktualisiert werden sollten. Download, Überprüfung der neuen Komponenten und Installation liefen vollautomatisch und gänzlich problemlos.
Einfach: Benutzerverwaltung
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 23.02.04
Linux ist ein Mulit-User-System. Das bedeutet, daß an einem Rechner mehrere Personen unter verschiedenen Nutzerprofilen arbeiten können. Jeder kann sich die Arbeitsoberfläche individuell einrichten. Man kann sehr detailliert steuern, wer auf welche Daten zugreifen kann. Z.B. könnte jeder User einen geschützten Datenbereich nutzen, den nur er einsehen kann und zusätzlich könnten alle Benutzer sich ein Verzeichnis teilen, auf das jeder zugreifen kann. Veränderungen am System kann nur der User "Root" durchführen, da nur er über die entsprechenenden Administratoren-Rechte verfügt. Die Benutzer können Gruppen zugewiesen werden, für die dann entsprechende Berechtigungen zugewiesen werden können - das macht die Verwaltung auch bei vielen Profilen übersichtlich und einfach. Fazit: Die Benutzerverwaltung unter SuSE 9.0 ist einfach und übersichtlich und ermöglicht eine sichere Nutzung des Rechners durch mehrere Anwender; wer ein Grundverständnis für die Rechtevergabe in Dateisystemen mitbringt, kommt auf Anhieb zurecht.
Kostenlos und kompatibel: Office-Programme unter Linux
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 23.02.04
Unter Windows-Anwendern hält sich ein hartnäckiges Gerücht: Man könne unter Linux nichts mehr mit den Microsoft Office-Dateien aus Word, Exel und Powerpoint anfangen. Falsch. Denn die kostenlose Office Suite "OpenOffice.org", die bei der SuSE-Distribution automatisch mitinstalliert werden kann, beherrscht alle MS-Office-Formate (von wenigen sehr speziellen Makros und Formatierungen abgesehen). Normale Word-Dokumente z.B. sind unter Linux problemlos lesbar. "OpenOffice.org" kann sogar mehr als die teuren Microsoft-Produkte: Es versteht mehr Formate, kann in mehr Formate exportieren und erzeugt sehr komfortabel PDF-Dateien. Als Linux-User ist man damit nicht von der Bürokommunikation mit abgeschnitten, sondern kann den leidgeprüften Windows-Kollegen gelegentlich durch eine Konvertierung gute Dienste leisten.
CD's brennen mit Linux
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 03.03.04
SuSE hat den Brenner (Samsung 52/24/52 CDRW) von Anfang an problemlos erkannt. Mit der im SuSE-Paket enthaltenen Brenn-Software "K3b" ist das Erstellen von Daten- und Musik-CD's ein Kinderspiel (einschließlich Burn-Proof-Funktion): CD's können mit zwei Mausklicks kopiert werden. Was mich auch hier begeistert: Es fallen keine weiteren Software-Kosten an, SuSE bringt alles inklusive mit.
Mailprogramme unter Linux
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 05.03.04
SuSE bringt einige kostenlose Mailprogrammen mit: KMail, Sylpheed, Mutt, usw.. Momentan teste ich Sylpheed; Mutt war mir dann doch etwas zu gewöhnungsbedürftig. Sylpheed ähnelt dem Windows-Mailclient Eudora, unterstützt GnuPG-Verschlüsselung, hat einen integrierten Spamfilter und kann Mails automatisch in Unterordner sortieren. Die Konfiguration ist einfach, für die grafische Oberfläche können verschiedene Designs ausgewählt werden.
USB-Stick unter Linux
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 27.11.04
Heute habe ich ein kleines Problem mit meinem neuen USB-Stick unter Linux bewältigt. Zunächst wurde der Stick nach dem Einstecken vom SuSePlugger problemlos erkannt und ließ sich per Knopfdruck über den Plugger anstandslos mounten (Festplatten-Icon erschien auf dem Desktop). Dann kam es irgendwann zu Komplikationen, der Stick ließ sich nicht mehr einbinden, der SuSEPlugger blieb jedes Mal hängen. Die Lösung war bei mir: In der Datei /etc/fstab muß der USB-Eintrag so aussehen (zwei Zeilen):
usbdevfs /proc/bus/usb usbdevfs rw,noauto,user,exec 0 0
/dev/sda1 /media/usbstick vfat rw,noauto,user,exec 0 0
Das Verzeichnis /media/usbstick muß natürlich angelegt werden (dient als als Mountpoint) und die entsprechenden User müssen Zugriff darauf haben.
Erfreulich leicht: Kryptographie mit GnuPG (GPG) unter Linux
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 30.12.04
Heute habe ich mir mal die GnuPG-Unterstützung unter Linux näher angeschaut. SuSE Linux bringt GnuPG ja bereits als Komponente mit, weil die Technologie dazu benötigt wird, die Online-Updates auf Authentizität zu überprüfen.
 
Die Bedienung von GnuPG ist unter Linux sowohl über Konsole als auch mit der grafischen Benutzeroberfläche kgpg einfach und problemlos. Die grafische Oberfläche mit Key-Manager und Clipboard startet man unter KDE mit dem Befehl kgpg. Alternativ führt auf der Konsole der Befehl gpg -help weiter.
 
Gegenüber Windows fallen bei der Arbeit mit GnuPG unter Linux langwierige und schwierige Installations- und Konfigurationsarbeiten weg. Damit bringt Linux im Vergleich zu Windows deutlich bessere Voraussetzungen für eine sichere Emailkommunikation mit, denn das digitale Signieren und Verschlüsseln von Emails und Dateien kann hier wirklich jeder, während man sich dafür unter Windows schon ein bißchen in die Materie vertiefen muß. Und da soll noch einer sagen, Linux wäre nur was für Freaks! Im Gegenteil: Die wirklich wichtigen und sinnvollen Dinge lassen sich unter Linux leichter durchführen als unter Windows. Virenbefall und gefälschte Emails gehören damit der Vergangenheit an - ohne, daß man zusätzlich etwas kaufen oder installieren muß.
Mailprogramme unter Linux (Teil 2)
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 01.01.05
Mein derzeitiges Lieblings-Mailprogramm unter Linux ist jetzt Thunderbird, in Kombination mit Enigmail, einer leicht zu installierenden Erweiterung für GnuPG-Unterstützung (das ganze gibt's übrigens auch für Windows). Mir gefällt an Thunderbird besonders, daß man das Programm nicht nur zum Mailen, sondern gleichzeitig auch als Reader für RSS Newsfeeds verwenden kann.
Problemlos: DVD-Brenner unter SuSE Linux 9.0
Mein Linux-Logbuch (SuSE 9.0), 12.03.05
Heute habe ich den Samsung CD-Brenner ausgebaut und gegen einen DVD-Brenner (AOpen DUW1608) ausgetauscht. Ich wollte nicht beide Geräte im Tower haben, der DVD-Brenner ersetzt nun alle Funktionen des CD-Brenners. Erwartungsgemäß lief der Austausch problemlos. Beim Start des Systems wurde der neu eingebaute DVD-Brenner sofort erkannt, ich mußte unter KDE lediglich die Verknüpfung auf dem Desktop neu konfigurieren, was mit zwei Klicks erledigt war. Als DVD-Brennsoftware nutze ich das kostenlose K3b (Version 0.11.18) von http://www.k3b.org.
Firewire und Digitaler Videoschnitt mit SuSE Linux 9.3
Stand der Information: 15.06.2006
Nachdem ich mir eine Mini-DV-Cam (digitale Videokamera) gekauft habe, mußte ich mich ein bißchen mit Videoschnitt unter Linux befassen. Sämtliche Fachzeitschriften erwähnen in diesem Zusammenhang ausschließlich Windows - Linux wird von den Herren Fachredakteuren mal wieder totgeschwiegen. Laßt Euch also nicht von dem ersten Eindruck täuschen, daß man für digitalen Videoschnitt WindowsXP braucht. Mit Linux geht's ebenfalls - ohne zusätzliche Sofware-Kosten!
 
Um die Video-Rohdaten digital und ohne Qualitätsverlust von der Cam auf meinen Rechner übertragen zu können, habe ich mir eine Firewire-Karte gekauft (PCI IEEE1394 Firewire adapter von Reichelt Elektronik, 11.- €, Kabel wird mitgeliefert). Die Karte wurde von Linux problemlos erkannt.
 
Mit Hilfe von Kino, dem freien Videoschnittprogramm für Linux, kann man die Daten von der Kamera (bei mir eine Sony DCR-HC17E) in Echtzeit aufzeichnen und später bearbeiten. Es werden keinerlei Treiber benötigt. Die Software erkennt automatisch neue Szenen und fügt sie in das grafische Storyboard ein. In einem zweiten Schritt lassen sich die einzelnen Szenen bearbeiten, die Reiehenfolge ändern, Effekte anwenden, usw. und schließlich in verschiedene Formate exportieren. Zur Verfügung stehen Generic MPEG1, Standard VCD, VCD, Generic MPEG2, Standard SVCD, User SVCD und DVD.
Kino: Videoschnitt mit Linux
Screenshot: Mit KINO ist Videoschnitt auch unter Linux kein Problem. Die Oberfläche ist übersichtlich und leicht zu bedienen.

In vielen Distributionen ist Kino bereits enthalten, allerdings oft nicht in der aktuellen Version. Ich nutze derzeit Kino 0.9.0 unter SuSE 9.3. Damit das Capturing einschließlich AV/C Schnittstelle funktioniert, mußte ich in dieser Kombination das Paket libiec61883 nachinstallieren (gibt's bei  Packman). Vorher gab Kino in der Statusleitse immer eine Fehlermeldung aus, daß die Datei dev/raw1394 nicht vorhanden oder nicht les- und schreibbar sei.
 
Hier ein paar nützliche Links:
 
 Linux Digital Video: Kino
Offizielle Website der Kino-Software. Mit Forum und Download-Möglichkeit.
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 PackMan: Kino-RPMs
Hier gibt's die aktuelle Version von Kino als installierbare *rpm-Datei für alle gängigen SuSE-Distributionen - natürlich kostenlos, wie sich das für OpenSource gehört ;-)
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 Schweizer Messer des Videoschnitts
Kurzes Online-Portrait einer Linux-Zeitschrift, das die Software Kino kurz vorstellt.
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 Eigenregie
Teil 1 eines Kino-Workshops. Er zeigt u.a., wie man Kino installiert und Videodaten mit Firewire auf den Linux-Rechner überträgt.
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 Editor's Cut
Teil 2 des Kino-Workshops. Schwerpunkt liegt hier auf dem Export des aufbereiteten Filmmaterials. Mit wichtigen Hinweisen für Benutzer von SuSE Linux 9.0 und 9.1, Red Hat Linux 9 und Mandrake Linux 9.2, die eine kleine Nachinstallation vornehmen müssen, damit der Export funktioniert.
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 Tagesschau weltweit mit Linux
Das Online-Team der Tagesschau setzt beim Video-Streaming auf Linux und die freie Software Kino - und trägt gleichzeitig zur Weiterentwicklung des Programmes bei.
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Aktuelle Anleitungen für Kino sind meiner Erfahrung nach schwer zu finden. Wer Kino installert hat, sollte mal lokal unter unter file:///opt/gnome/share/kino/help/index.html nachsehen - dort findet man die wichtigsten Infos, leider nur in Englisch. Wer schreibt ein deutsches Tutorial?
Verwandte Themen auf Hradetzkys.de
Fortsetzung: Mein LinuxLog (SuSE 9.3) - mit weiteren Erfahrungsberichten und Tips.
Noch etwas mehr zum Thema Linux gibt's bei den Linux-Links.
 

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