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Lavendel (Lavendula spica)
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Es gibt verschiedene Lavendel-Arten. Am bekanntesten sind lavendula angustifolia (schmalblättriger, "französischer Lavendel") und lavendula latifolia (breitblättriger, "italienischer Lavendel"). Der italienische Lavendel ist frostempfindlicher, enthält aber einen größeren Anteil ätherischer Öle.
Lavendel hat einen würzigen, angenehmen Duft, weshalb man ihn gerne im Hausgarten anpflanzt. Lavendel ist ein sog. "Kontaktdufter": Berührt man die Pflanze, verströmt sie ihren angenehmen Duft.
Deshalb kommt sie besonders gut zur Geltung, wenn man sie an Wegrändern oder am Gartentor pflanzt, so daß man beim Vorbeigehen an der Pflanze entlangstreift. Wenn der lavendel den Weg zu überwuchern droht, kann man ihn im Frühling wie Buchs beschneiden. Wichtig ist ein eher trockener und sonniger Platz - dort fühlt sich Lavendel besonders wohl. Vor allem Rosen schätzen die Nachbarschaft des Lavendels sehr: Er soll Schnecken und Läuse fernhalten. Empfohlener Abstand zwischen den Pflanzen: 23-30 cm.
Lavendel kann durch Samen oder durch Teilung alter Stocke vermehrt werden. Die Triebkraft alter Sträucher läßt etwas nach; durch einen Rückschnitt bis knapp über dem Boden (im Frühjahr) kann man den Strauch verjüngn.
Lavendel ist reich an ätherischen Ölen. Man kann Lavendel (frisch oder getrocknet) z.B. als Badezusatz verwenden oder ihn in Säckchen füllen und in den Kleiderschrank hängen (Lavendelduft hält Motten ab).
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