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Kapuzinerkresse (Tropaeolum)
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Die Kapuzinerkresse kam im 16. Jh. aus Peru zu uns - ein Beispiel, wie sich der Pflanzenbestand des Bauerngartens durch Entdeckung neuer Erdteile und den dadurch entstehenden Handel erweiterte.
Eine kleine "Warnung" zur Kapuzinerkresse vorweg: Sie zieht Läuse an. Allerdings kann ihr das nicht viel anhaben. Außerdem kann man sich diese Eigenschaft gezielt zu Nutze machen - Kapuzinerkresse hilft, die restlichen Pflanzen von Läusen freizuhalten. Man setzt sie deshalb gerne unter Obstbäume. Im Bauerngarten ist sie vor allem von Nutzen, weil sie gegen die Schwarze Bohnenlaus (auf Buschbohnen) und gegen Schnecken hilft, die den intensiven, leicht scharfen Geruch der Kapuzinerkresse nicht mögen.
Am schönsten sieht die Kapuzinerkresse aus, wenn man sie am Rand des Gartens pflanzt und sie durch den Zaun wuchern kann. Die Blüten sind wegen ihrer kräftigen Farbe eine wahre Augenweide - sie sind außerdem eßbar und geben für jeden Salat eine schöne Dekoration ab. Sie schmecken ähnlich wie Kresse, allerdings etwas schärfer. An den verwelkten Blüten bilden sich kleine "Knoten", die man ebenfalls essen und wie Kapern verwenden kann.
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