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Hauswurz (sempervivum tectorum)
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Der lateinische Name bedeutet etwa "Immergrünes der Dächer", was auf die frühere Verwendung des Hauswurzes hindeutet: Man pflanzte ihn auf die Dächer der Häuser, in dem Glauben, damit Blitzschläge abwehren zu können. So schreibt es die Landgüterverordnung von Karl dem Großen, das Capitulare de villis, von 812 n. Chr, vor.
In kleine Töpfchen oder Tiegel gepflanzt ist er noch heute eine schöne Zierde z.B. auf den Zaunpfosten des Bauerngartens oder auf dem Dach eines Geräteschuppens. Es gibt viele Hauswurz-Arten, von denen einige in freier Wildbahn bereits vom Aussterben bedroht sind.
Der Hauswurz bevorzugt einen trockenen und sonnigen Platz. Was er gar nicht mag: "Nasse Füße". Die bekommt er, wenn sich um die Wurzeln stehendes Wasser bildet. Deshalb sollte man den Hauswurz immer auf eine Drainage-Schicht aus feinem Kies oder Sand setzen - so kann das Wasser abfließen.
Besonders schön sieht es aus, wenn man Kalksteine mit Löchern zur Verfügung hat. Diese kann man mit Erde füllen und den Hauswurz hineinpflanzen. Eine schöne Möglichkeit, um Trockenmauern zu begrünen.
Hauswurz verbreitet sich kissenähnlich, indem er kleine Ausleger bildet, die eigene Wurzeln bilden. Diese Ausleger können abgeschnitten und an anderer Stelle wieder eingesetzt werden.
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