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Gartensalbei (salvina officinalis)
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Gartensalbei wurde vermutlich im 9. Jahrhundert durch Benediktinermönche nach Nordeuropa gebracht. Die Pflanzen sind buschförmig und werden bis zu 70cm hoch. Die Blüten sind violett. Milde Winter verträgt der Salbei problemlos, in ausgesetzten Lagen kann man sicherheitshalber einige Pflanzen im Topf überwintern. |
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Verwendung:
Als Gewürz für Fisch-, Fleisch und Gemüse. Sparsam dosieren. In der Naturheilkunde wird Salbeitee zum Gurgeln gegen Mund- , Zahnfleisch- und Rachenentzündungen verwendet. Das Trinken von Salbeitee beruhigt den Magen und vermidnert die Schweißbildung ("trinkbares Deo"). Salbeitee sollte nicht zu lange ziehen (nur etwa 5 Minuten), da er sonst für den Magen belastende Stoffe enthält und zu bitter schmeckt.
Kultur:
Salbei bevorzugt sonnige Standorte und eher trockene, kalkhaltige Böden. Samen können ab März gesät werden.
Ernte:
Die jungen Triebe und Blätter können vor und nach der Blütezeit geerntet werden (Mai und Juni oder August). Nach Maria Himmelfahrt sollte nicht mehr geernet werden, denn die Pflanze braucht eine Ruhepause, um sich auf den Winter vorzubereiten.
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(Alle heilkundlichen Angaben ohne Gewähr.)
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