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Pfefferminze (Mentha piperita)
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Verwendung: Pfefferminze ist eine uralte Heilpflanze, die seit jeher in Bauerngärten kultiviert wurde. Ihr Blätter werden frisch oder getrocknet hauptsächlich für Tee verwendet. Das frische Kraut kann auch gut für Bowlen und sommerliche Drinks verwendet weden. Pfefferminze ist ein idealer Geschmacksverbesserer in allen Kräutertees.
Zwischen billigen Teebeuteln und einer handvoll frischer Minze besteht ein himmelweiter Unterschied! Sogar getrocknete Blätter entfalten noch den charakteristischen Duft, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt.
Wirkung:
Pfefferminze enthält - wie der lateinische Name verrät - Menthol. Diese Substanz wird durch die Galle ausgeschieden und entfaltet hier seine entzündungshemmende Wirkung. Darüberhinaus reizt Menthol die kälteempfindlichen Nervenendigungen. Anregung des Gallenflusses, lindernde Wirkung bei Blähungen, Magen- und Verdauungsstörungen, Übelkeit, Brechreiz und Durchfall (leicht stopfende Wirkung) Bei Erkätungen kann über einem Pfefferminzbad inhaliert werden.
Kultur:
Es gibt verschiedene Sorten; ich bevorzuge die Rote Minze (Mentha purpurea), da sie robust und ergiebig ist. Diese Sorte liebt feuchten Boden. Sie vermehrt sich durch Absenker; man kann leicht Ableger machen, wenn man einige Stengel in ein Wasserglas stellt.
Ernte:
Den größten Wirkstoffgehalt hat die Pflanze kurz vor der Blüte. Man kann ca. zweimal im Jahr ernten (Juni bis Juli).
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(Alle heilkundlichen Angaben ohne Gewähr.)
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