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Liebstöckel (Levisticum officinale)
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Verwendung:
Bereits in Texten aus der römischen Kaiserzeit wird legisticum als Gewürzpflanze erwähnt. Es ist allerdings nicht ganz sicher, ob damit wirklich das Liebstöckel gemeint ist.
Wirkung:
Verdauungsfördernd, harntreibend. Man verwendet das Kraut (frisch oder getrocknet) für Suppen, Eintöpfe, Soßen, Fisch- und Fleischspeisen. Liebstöckel wird übrigens auch als "Maggikraut" bezeichnet, weil es der Hauptbestandteil der Maggiwürze ist und auch stark danach riecht. In der Volksmedizin wurde Liebstöckel als aphrodisierender Badezusatz verwendet (deshalb auch als "Badekraut" bezeichnet).
Kultur:
Sonne bis Halbschatten bei feuchtem, nährstoffreichem Boden. Im Winter stirbt der obere Teil der Pflanze ab und treibt im nächsten Jahr aus den Wurzeln neu aus. Vermehrung durch Teilung der Wurzelstöcke.
Ernte:
Blätter können jederzeit geerntet werden. Sollen sie getrocknet werden, erntet man am besten im Juni und Juli und verbindet die Ernte mit einem kräftigen Rückschnitt der Pflanze.
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(Alle heilkundlichen Angaben ohne Gewähr.)
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