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Perchtenlauf
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Die auf heidnische Zeit zurückgehenden Perchtenläufe gibt es v.a. im Alpenraum zwischen Weihnachten und Dreikönig.
"Perchta" ist der Name einer alten nordischen Gottheit (= "Leuchtende"). Sie symbolisiert die zur Winterszeit wieder aufstrebende Sonne. Ihr Gefolge sind die von Menschen dargestellten, in Gestalten symbolisierten Naturgeister, die die als lebensbedrohlich empfundenen Kräfte des Winters vertreiben helfen sollen.
Die Perchtenmasken zeigen schöne oder häßliche Gesichter. Zur Verkleidung gehören auch Felle und Glockengehänge.
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Dreikönig
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In Deutschland setzte der Dreikönigskult im Jahr 1164 ein, als die angeblichen Gebeine der sternkundigen Magier, die einst Gott gesucht haben sollen, aus Mailand noch Köln gebracht wurden.
In der katholischen Kirche werden am 6. Januar (Epiphanias, also Tag der Erscheinung des Herrn) Wasser, Kreide und Salz geweiht. Mit dem Weihwasser werden die Räume besprengt, mit der Kreide schreibt man C+M+B auf den Türstock. Sie stehen für den Segensspruch: "Christus mansionem benedicat - Christus segne die Wohnung".
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Schnablerrennen
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Das Schnablerrennen, das jedes Jahr im Januar in Gaißach bei Bad Tölz veranstaltet wird, ist eine echte "Gaudi". Die im Verein "Die Grausamen" zusammengeschlossenen Burschen von Gaißach fahren maskiert den Ziehweg von der Schwaigeralm hinunter zum Gerstland am Fuß des Rechelkopfes.
Gestartet wird in zwei Gruppen; mit normalen Schlitten und mit den "Schnablern", großen Transportschlitten für Heu und Holz.
Die Gaißacher Schnabler [Diesen Link als ungültig melden] Infotelefon/Fax: 08042 - 98 7 76 (Dez.-Feb.).
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