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Brauchtum
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Barbara-Tag (4. Dezember)
Die hl. Barbara soll im 3. Jh. im Bereich der heutigen Türkei gelebt haben. Als sich das kluge Mädchen den Heiratsplänen ihres Vaters widersetzte, ließ er sie einsperren. Erst im zweiten Anlauf gelang es ihm, sie enthaupten zu lassen.
 
Heute werden am Tag der heiligen Barbara, dem 4. Dezember, die Barbarazweige ins Haus geholt. Sie sollen bis Weihnachten zum Blühen gebracht werden. Dazu eignen sich besonders Zweige von Kirsch- Apfel- und Zwetschgenbäumen. In vielen Gegenden waren die Barbarazweige die Vorläufer des Christbaums.

 
Nikolaus-Tag (5./6. Dezember)
Der Brauch, daß der hl. Nikolaus am 6. Dezember Kinder besucht, ist bei Klosterspielen im Mittelalter entstanden. Damit wurde eines Bischofs gedacht, der im 4. Jh. in Kleinasien gelebt haben und sehr freigiebig gewesen sein soll. So beschaffte er während einer großen Hungersnot ausreichend Getreide.
 
Der Nikolaus ist deshalb auch meist als Bischof gekleidet. Früher erhielten die Kinder bereits von ihm die Weihnachtsgeschenke. Die Finsteren Gestalten, die ihn begleiten, werden in Bayern "Kramperl" genannt. Sie sind heidnischen Ursprungs.
 
In Bayern kommt der Nikolaus traditionell bereits am Abend des 5. Dezember.

 
Lucien-Tag, Lichterschwemmen (13. Dezember)
Bis zur Einführung des Gregorianischen Kalenders 1582 war das Namensfest der heiligen Lucia am 13. Dezember der Tag der Wintersonnwende. Lucia wird deshalb als Lichtbringerin verehrt.
 
Der Brauch des "Lichterschwemmens", der früher weit verbreitet war, hat sich in Bayern nur noch in Fürstenfeldbruck erhalten. Dort basteln Schulkinder jedes Jahr am Namensfest der heiligen Lucia kleine Häuser, die von innen mit einer Kerze beleuchtet werden können. Die Häuschen werden am Abend nach einer Messe in einer Prozession zur Amper getragen. Man setzt sie aufs Wasser und läßt sie Flußabwärts treiben.
 
Dieser Brauch läßt sich bis ins 17. Jh. zurückverfolgen. Anlaß soll ein Hochwasser gewesen sein: Mit einem Sühneopfer wollte man den Fluß besänftigen.

 
Perchtenlauf
Die auf heidnische Zeit zurückgehenden Perchtenläufe gibt es v.a. im Alpenraum zwischen Weihnachten und Dreikönig.
 
"Perchta" ist der Name einer alten nordischen Gottheit (= "Leuchtende"). Sie symbolisiert die zur Winterszeit wieder aufstrebende Sonne. Ihr Gefolge sind die von Menschen dargestellten, in Gestalten symbolisierten Naturgeister, die die als lebensbedrohlich empfundenen Kräfte des Winters vertreiben helfen sollen. Die Perchtenmasken zeigen schöne oder häßliche Gesichter. Zur Verkleidung gehören auch Felle und Glockengehänge.

 
 
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