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Mariä Himmelfahrt (15. August)
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Der Tag "Mariä Himmelfahrt" wurde 813 in Deutschland eingeführt. Der Tag liegt genau in der Mitte des kalendarischen Sommers. An Maria Himmelfahrt werden traditionell Wetterkerzen und Kräuterbuschen geweiht. Die Kerzen werden bei Gewitter angezündet und sollen, wie auch die Kräuterbuschen, die im Haus aufbewahrt werden, vor Blitzschlag und Brand schützen.
Das Weihen der Kräuterbuschen ist ein typisches Beispiel für die Christianisierung heidnischer Bräuche. Anstatt sie zu verbieten, integrierte man sie in das kirchliche Leben und deutete sie um. Die Kräuterbuschen hatten ursprünglich magische Funktionen.
Folgende Pflanzen sind typisch für die Kräuterbuschen an Maria Himmelfahrt: Basilikum, Kamille, Kapuzinerkresse, Liebstöckl, Pfefferminze, Rosmarin und Zitronenmelisse. Das Ernten von Kräutern zu Maria Himmelfahrt hat durchaus einen praktischen Hintergrund: Die meisten Pflanzen haben zu dieser Zeit einen besonders hohen Wirkstoffgehalt.
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