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Bohnenkraut (Satureja hortensis)
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Verwendung: Frisch und getrocknet für Bohnengemüse und -salat, Hülsenfrüchte, Hammel- und Schweinefleisch. Starke Würzkraft. Wird meist im ganzen (zu Sträußchen gebunden) verwendet und nach dem Kochen entfernt (wegen der starken Intensität nicht länger als 10 Min. mitkochen). Wird gelegentlich statt Oregano auf Pizza gestreut und hat auch eine geschmackliche Ähnlichkeit mit Thymian.
Wirkung:
Die Wirkstoffe des Bohnenkrauts helfen bei Verdauungsproblemen und Koliken. Es hat eine antiseptische, adstringierende Wirkung und fördert Schweißbildung und Menstruation.
Herkunft und Geschichte:
Bohnenkraut wurde schon von den Römern angebaut. Durch die Ausbreitung der römischen Kultur verbreitete es sich in ganz Mitteleuropa und wurde seit dem Mittelalter in Klostergärten kultiviert.
Kultur:
Sät sich selbst aus und vermehrt sich stark. Die meisten Sorten sind meines Wissens nicht winterhart.
Ernte:
Zweige können bis Oktober abgezupft werden.
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(Alle heilkundlichen Angaben ohne Gewähr.)
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