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Aus einem meiner alten Gartenbücher (von 1923): | | Je nach den örtlichen klimatischen Verhältnissen, welche außer durch die geographische Lage, durch die Höhenlage, die Nähe von Gebirgen und Seen beeinflußt werden, sind die einzelnen Arbeiten etwas früher oder später als hier angegeben vorzunehmen: |  |
September
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Allgemein
Das allmähliche Herannahen des Herbstes macht sich geltend. Gegen Ende des Monats fällt in den allermeisten gegenden Deutschlands bereits der erste Frost, der für zarte tropische Blumen, wie Dahlien, Ageratum, Begonien, usw. verhängnisvoll wird. Gewöhnlich folgen aber nach einem solchen wieder lange frostfreie Perioden, so daß man vieles im Bluemgarten über diese schlimme Zeit durch Bedecken während der Nächte hinüberretten kann. Zarte Pflanzen, die man nicht verlieren möchte, topft man ein, ebenso verbringt man zartere Topfpflanzen wieder in ihre Winterquartiere. Die harten Dekorationssachen bleiben noch im Freien.
Blumengarten:
Abgeleerte Blumenbeete werden gegen Ende des Monats mit Frühjahrsflor besetzt. Stauden können gepflanzt werden.
Gemüsegarten:
Im Gemüsegarten werden die Ernten abwechslungsreicher. Das Wasserbedürfnis ist nicht mehr groß. Winterkopfsalat pikieren und gegen Ende des Monats pflanzen. Den Tomatenpflanzen die Köpfe nehmen, um das Reifen zu befördern. Gesät können noch werden Spinat und Ackersalat, Radies, Kerbelrüben und Petersilie für den Winter.
Obstgarten:
Im Obstgaren steigert sich die Ernte mehr und mehr. Ausputzen und Verjüngen der Bäume. Okulierbänder lösen. Erbeeren können noch gepflanzt werden.
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