 |

Anis (Pimpinella Anisum)
|
Verwendung: Anis ist ein verdauungsanregendes Gewürz. Es paßt zu Gebäck (Anisplätzchen und Gewürzbrot), zu Sauer- und Rotkraut. Eingemachte Früchte lassen sich mit ein wenig Anis verfeinern. Anis hilft gegen Husten und Blähungen, ist allerdings bei Blähungen nicht ganz so wirksam wie Kümmel. Aus Anis kann man einen gut schmeckenden Tee zubereiten: 1 gehäufter TL zerdrückte Anisfrüchte wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Husten oder Blähungen trinkt man täglich 2-5 Tassen über den Tag verteilt. Wer will, kann den Tee mit Honig süßen.
Wirkung:
Verdauungsfördernd, blähungs- und hustenlindernd.
Herkunft und Geschichte:
Die Herkunft der Anispflanze ist umstritten. Früher nahm man an, Anis stamme ursprünglich aus dem Orient - neuere Erkenntnisse dueten eher auf den Mittelmeeraum (insbesondere die Ägäis) als Ursprungsort hin. Schon vor 4000 jahren wurde Anis in Ägypten und im östlichen Mittelmeerraum als Gewürz- und Heilpflanze kultiviert.
Kultur:
Einjähriger Doldenblütler, der sich leicht aussäen läßt. Höhe zwischen 50-100 cm, benötigt einen warmen Standort. Achtung: Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden, giftigen Pflanzen!
Ernte:
Es werden nur die rundlich-eiförmigen Früchte geerntet, nachdem sie im Herbst voll ausgereift sind. Man schneidet dazu die Pflanze ab (am besten, wenn sie leicht feucht ist, damit die Samenkapseln nicht zu trocken sind und herausfallen), läßt sie an der Luft trocknen und zupft dann die Früchte ab.
|
(Alle heilkundlichen Angaben ohne Gewähr.)
|
 |
Startseite
Über den Garten
Frühzeit
Mittelalter
Das Capitulare
Kräuter
Zierpflanzen
Färberpflanzen
Gartengestaltung
Zaunbau
Bewässerung
Mischkultur
Schneckenplage?
Tagebuch
Brauchtum
Arbeitskalender
Newsletter
Gartenlinks
Museen & Gärten
Gartenbücher
Mailingliste
Web-Referenzen
|